Für sinkende Ozonwerte braucht es eine globale Strategie

In Nordamerika und Europa sind die Emissionen von Ozonvorläufern wie Stickoxiden (NOx) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) zwischen 2000 und 2018 um die Hälfte zurückgegangen, vor allem dank strenger Richtlinien zur Luftreinhaltung. Der Ozongehalt der Luft – und damit das Risiko für die menschliche Gesundheit – sank jedoch nicht im gleichen Maße. Erklärungen stützten sich bislang vor allem auf Vermutungen. Für mehr Klarheit haben jetzt Wissenschaftler vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) und Kolleg*innen gesorgt. Ihre Studie, erschienen in der Zeitschrift Atmospheric Chemistry and Physics, weist die zunehmende Rolle von im Ausland erzeugtem Ozon nach.
Quelle: IDW