Überraschend synchron: Sonnenlicht und Sedimente

Hinterlassenschaften von Eis, das der Küste anhaftete, ermöglichen erstaunliche Einblicke in die Klimageschichte der vergangenen Jahrtausende. Ein internationales Forschungsteam hat unter Federführung des CNR-Instituts für Polarwissenschaften (Italien) und unter Beteiligung der Universität Bonn eine wegweisende Methode angewendet. Sie ermöglicht, anhand von Sediment-Bohrkernen die Klimageschichte der vergangenen 3.700 Jahre in der Antarktis nachzuvollziehen. Diese hängt überraschend mit den natürlichen Schwankungen der Sonnenaktivität zusammen. Die Studie wurde nun im Journal „Nature Communications“ veröffentlicht.
Quelle: IDW