Positiver Staueffekt: Wasserpflanzen stabilisieren den Wasserstand von Fluss (Spree) und Grundwasser

Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben mithilfe von Langzeitdaten der Spree herausgefunden, dass Wasserpflanzen sinkende Wasserstände von Tieflandflüssen in einem trockeneren Klima kompensieren können. In den letzten Sommern führten die Wasserpflanzen im unteren Teil der Spree zu einem Wasseranstieg von rund 50 bis 60 Zentimetern im Vergleich zur Situation ohne Wasserpflanzen und glichen damit die sinkende Wassermenge aus. Wasserpflanzen halten das Wasser nicht nur im Flussbett, sondern auch im angrenzenden Grundwasser zurück und stabilisieren so den Wasserhaushalt von Auenflächen.
Quelle: IDW