Müll in und entlang der Spree in Berlin: Vor allem Plastik. Eine IGB-Studie zeigt, wo die Hotspots liegen

Forscherinnen und Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der italienischen Roma Tre Universität haben die Müllbelastung der Berliner Stadtspree und ihrer Nebengewässer untersucht. Sie stellten fest, dass 96 Prozent des Mülls in den Fließgewässern und an den Ufern aus Plastik bestehen. Lebensmittelverpackungen machen dabei mit rund einem Drittel den größten Anteil aus. In der in Environmental Research veröffentlichten Studie zeigen die Forschenden die Müll-Hotspots auf und empfehlen, den Fokus vor allem auf die Reinigung bestimmter Ufer zu setzen, da von dort das meiste Plastik in die Gewässer gelangt.
Quelle: IDW