Weibliche Wasserfledermäuse teilen sich knappe Nahrungsgründe am Rande ihres Verbreitungsge

Ein Forschungsteam der Universität Neapel Federico II, des Museums für Naturkunde Berlin und mehrerer internationaler Partnerinstitutionen verfolgte weibliche Wasserfledermäuse (Myotis daubentonii) mithilfe von Radiotelemetrie in neu besiedelten Gebirgsregionen des italienischen Apennins. Hier wechseln sich weibliche Wasserfledermäuse bei der Jagd ab, anstatt gleichzeitig nebeneinander zu jagen. Eine in der Fachzeitschrift „Global Ecology and Conservation“ veröffentlichte Studie zeigt, dass diese zeitliche Aufteilung den Fledermäusen hilft, Konkurrenz zu vermeiden und möglicherweise entscheidend für ihr Überleben am kalten Rand einer klimabedingten Verbreitungserweiterung ist.
Quelle: IDW