Lipidbestimmung: Chemischer Fingerabdruck statt Farbstoff

Ein Team von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) hat eine neue Mikroskopietechnik entwickelt, mit der Lipide in lebenden Zellen ohne chemische Markierung unterschieden und kartiert werden können – darunter Cholesterin und Sphingomyelin. Die Methode nutzt Licht im mittleren Infrarotbereich sowie optoakustische Detektion, um einen chemischen Fingerabdruck der Lipide zu erstellen. Damit entfällt die Notwendigkeit spezifischer fluoreszierender Marker, deren Entwicklung aufwendig ist und die die Lipidfunktion beeinträchtigen können. Die Forschenden berichten über ihre Ergebnisse in Nature Methods.
Quelle: IDW