Genomischer „Arztbrief“ gegen resistente Myelomzellen

Beim Multiplen Myelom hinterlassen Therapien genetische Spuren – ihr Nachweis entscheidet, welche Therapien erneut wirksam sein können

Forschende des Uniklinikums Würzburg zeigen in einer multizentrischen Studie, wie sich Resistenzmechanismen beim hepta-refraktären Multiplen Myelom mithilfe der Gesamtgenomsequenzierung entschlüsseln lassen. Die in der Fachzeitschrift Leukemia veröffentlichte Studie belegt: Sind Zielantigene wie BCMA oder GPRC5D noch vorhanden, kann eine erneute Immuntherapie wirksam sein – ein wichtiger Schritt hin zu präziserer Therapieentscheidung selbst nach sieben Vortherapien.
Quelle: IDW