Hochauflösende Elektronenmikroskopie zeigt, wie Zellen mit Stress umgehen

Ein internationales Team unter Leitung von Forschenden der Universitätsmedizin Göttingen hat mithilfe modernster elektronenmikroskopischer Technologien wichtige zelluläre Mechanismen der Stressresistenz mit nahezu atomarer Auflösung sichtbar gemacht. Die Forschenden haben gezeigt, dass das Protein mHsp60, das anderen Proteinen zu ihrer funktionelle Form verhilft, seine Struktur unter Stressbedingungen so verändert, dass es seine Aktivität erhöht und dadurch die Funktionalität der Mitochondrien sicherstellt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Prozesse aufzuklären, die zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson führen. Die Ergebnisse sind in „Science Advances“ veröffentlicht.
Quelle: IDW