Gewässer in Städten sind stark mit antibiotika-resistenten Bakterien belastet, doch auch ländliche Seen sind betroffen

Ein wissenschaftliches Team aus Berlin untersuchte Wasser- und Sedimentproben aus sechs Gewässern in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und dem Zu- und Abfluss einer Kläranlage in Berlin. Die Forschenden analysierten dort vorhandene Bakterien und konnten in städtischen Proben eine höhere Vielfalt und Konzentration von Genen nachweisen, die für Resistenzen gegenüber gängigen Antibiotika verantwortlich sind. Die Zu- und Abflüsse des Klärwerks waren am stärksten belastet, doch auch in weit von Städten entfernten ländlichen Seen wurden resistente Keime gefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „iScience“ erschienen.
Quelle: IDW