Soziale Hirnforschung gibt neue Hinweise, wie aus Fremden Freunde werden

Mit mobilen Hirnsensoren verfolgten ETH-Forschende Woche für Woche, wie sich die Hirnaktivität zweier Menschen beim Kennenlernen zueinander verhalten. Dies ist die erste Studie in diesem Forschungsgebiet, die ältere Erwachsene zwischen 70 und 85 Jahren berücksichtigt. Wenn jüngere und ältere Erwachsene über mehrere Wochen hinweg gemeinsam zeichnen, lernen sie sich besser kennen. Ihre Hirnaktivität werden dabei nicht notwendigerweise immer ähnlicher. Die Ergebnisse deuten an: Wie stark sich die Hirnaktivität zweier Menschen angleichen, hängt davon ab, wie leicht die Menschen einander mit der Zeit einschätzen und ihr Verhalten vorausahnen können.
Quelle: IDW