Alpine Moore unter Druck

Moore in den Alpen sind meist klein, verstreut und schwer zugänglich. Deshalb fehlen häufig aktuelle Angaben zu ihrer Ausdehnung und ihrem Zustand. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun einen länderübergreifenden Ansatz zur Erkennung speziell dieser Moore entwickelt. Der Vergleich mit offiziellen Karten zeigt, dass das Modell viele Moore kleiner abgrenzt als bisher kartiert – besonders dort, wo Luftbilder sichtbare Störungshinweise zeigen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment erschienen.
Quelle: IDW