Blaualgenschlamm als Quelle von Treibhausgasen

In manchen Regionen der Erde treten Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, so massiv auf, dass die Algenteppiche großflächig „abgeerntet” werden, um die Wasserqualität zu verbessern und weiterhin Trinkwasser zu gewinnen. Wie eine Studie jedoch zeigt, lassen sich dadurch die Treibhausgasemissionen nicht vermeiden. Ebenso wie die betroffenen Seen setzt auch der abgeerntete Blaualgenschlamm Methan frei, insbesondere, wenn er noch viel Feuchtigkeit enthält. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit zweier chinesischer Forschungseinrichtungen mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wurden im „Journal of Cleaner Production“ veröffentlicht.
Quelle: IDW