Wo der Mensch ist, sind auch Wildtiere – aber nicht unbedingt zur selben Zeit

Menschen verändern die Lebensräume von Wildtieren grundlegend. Für Prädatoren, also Beutegreifer wie Wolf und Fuchs, kann der Mensch dabei gleichzeitig Quelle für Risiko und Ressourcen sein: Menschliche Aktivitäten vertreiben Wölfe, Füchse und Dachse; zugleich bieten menschlich geprägte Landschaften Nahrung und Schutz vor größeren Prädatoren. Wie große Beutegreifer ihre Lebensräume besetzen und miteinander teilen, untersuchten Forschende in einem Waldgebiet im Norden Polens. Die Ergebnisse zeigen: Wildtiere nutzen dieselbe Landschaft wie Menschen trotz deren Anwesenheit, sind dort aber zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv.
Quelle: IDW