Weniger Dünger dank smarter Allianzen

Pflanzen haben im Laufe der Evolution elegante Strategien entwickelt, um einem Mangel an Phosphat im Erdreich zu begegnen: Sie gehen Symbiosen mit Bodenpilzen ein. Wissenschaftler/innen des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle haben gemeinsam mit Partnern der Universität Bonn einen molekularen Schalter entdeckt, der den Phosphatgehalt in der Pflanze erfasst und dann das Startsignal für oder gegen die Symbiose gibt. Dieser Signalweg könnte künftig genutzt werden, um Pflanzen zu befähigen, die Partnerschaft mit den Bodenpilzen auch dann einzugehen, wenn genügend Phosphat verfügbar ist.Die Studie in Science Advances eröffnet neue Wege zur Reduktion von Düngemitteln.
Quelle: IDW