Arktischer Ozean hält Kohlenstoff aus Permafrost fest unter Verschluss

Permafrost in der Arktis speichert große Mengen organischen Kohlenstoffs. Tauen die gefrorenen Böden oder brechen Küstenabschnitte ab, kann dieser ins Meer gelangen, wo ihn Mikroorganismen abbauen und in klimaschädliche Treibhausgase umwandeln können. Wie viel von diesem Kohlenstoff tatsächlich in die Atmosphäre gelangt und wie viel im Ozean verbleibt, ist jedoch bisher kaum bemessen. Forschende vom Alfred-Wegener-Institut und dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen konnten diese Frage nun zum ersten Mal für die Permafrostküste von Qikiqtaruk (Herschel Island) in Kanada beantworten. Ihre Ergebnisse erschienen in der Fachzeitschrift Nature Geoscience.
Quelle: IDW