Wie der Klimawandel Erdbebenfolgen in der Arktis verschärft

07. September 2026/Kiel. Ein starkes Erdbeben nahe der arktischen Insel Jan Mayen hat im März 2025 einen massiven Felssturz ausgelöst. Die Geröll-Lawine begrub einen Teil des Kjerulf-Gletschers unter sich. Eine Studie dazu zeigt, dass der Klimawandel dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben dürfte: Die langfristige Erwärmung des Permafrosts hat das Gestein geschwächt und anfälliger für Erdbeben gemacht. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie sich Naturgefahren in polaren Regionen verändern – mit möglichen Folgen für Gletscher- und Permafrostgebiete weltweit. Die Studie erscheint heute im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Quelle: IDW