Zielkonflikt in der Waldbewirtschaftung

Steigende Anforderungen an den Schutz der Biodiversität erfordern eine angepasste Bewirtschaftung von Wäldern. Doch wie lassen sich dabei Artenvielfalt und wirtschaftliche Nutzung möglichst gut miteinander vereinbaren? Dieser Frage ist ein Forschungsteam der Universität Göttingen in niedersächsischen Wäldern nachgegangen. Die Analysen zeigen: Besonders Mischbestände mit heimischen Baumarten wie der Buche und kleinräumig beigemischter Douglasie erweisen sich als wirksamer Kompromiss zwischen ökonomischen Zielen und Naturschutz. Allerdings gehen höhere Biodiversitätsziele mit wirtschaftlichen Einbußen einher, sodass finanzielle Ausgleichsmechanismen erforderlich sind.
Quelle: IDW