Die Stoffwechselaktivität der Darmbakterien kann die Funktion von CAR-T-Zellen in der Tumortherapie fördern oder hemmen

Immuntherapien, insbesondere die CAR-T-Zelltherapie, haben die Krebsbehandlung in den vergangenen Jahren vor allem bei bestimmten Formen von Leukämien und Lymphomen grundlegend verändert. Dennoch sprechen nicht alle Tumore gleichermaßen auf die Behandlung an. Warum das so ist und wie sich der Therapieerfolg etwa durch das Darmmikrobiom gezielt verbessern lässt, ist häufig unklar. Eine neue multizentrische Studie der LIT-Kooperationsgruppe „Innate Immunstimulation bei Krebs und Transplantationen“ zeigt nun, dass nicht allein die Zusammensetzung der Darmbakterien über den Erfolg einer CAR-T-Zelltherapie entscheidet, sondern vor allem deren Stoffwechselprodukte.
Quelle: IDW