Invasive Nilgans: Es wird gefressen, was da ist

Die ursprünglich aus Afrika stammende Nilgans gilt als invasive Art von europaweiter Bedeutung. Welche ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen ihre Ausbreitung haben kann, haben Forschende des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe-Universität Frankfurt über vier Jahre untersucht. Die Analyse von 100 Nilgänsen aus der Wetterau zeigt eine opportunistische, überwiegend pflanzliche Ernährung und eine überraschend vielfältige Parasitenfauna. Sieben Parasitenarten wurden von dem Forschungsteam erstmals für Nilgänse in Europa nachgewiesen. Die Studie ist im Rahmen des Verbundprojekts ZOWIAC erschienen.
Quelle: IDW