Wie Schutzgebiete wirklich schützen: Leopoldina-Diskussionspapier zu wirksamen Strategien zum Erhalt der Artenvielfalt

In Deutschland herrscht kaum noch Wildnis. Lediglich 0,6 Prozent der deutschen Landfläche ist in Nationalparks geschützt. Und in den fünf Nationalparks in Nord- und Ostsee ist nur rund ein Prozent der Fläche von der Nutzung ausgenommen. Dabei dienen gerade solche unberührten Gebiete seltenen Arten als Lebensraum. Doch auch Kulturlandschaften wie der Spreewald oder die Schwäbische Alb tragen zum Artenschutz bei. Je nach Landschaft und Schutzziel müssen unterschiedliche Maßnahmen etabliert werden, damit Schutzgebiete die bestmögliche Wirkung entfalten können, so die Autorinnen und Autoren eines heute erschienenen Diskussionspapiers der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
Quelle: IDW