Strategien für invasive Art: Kontrazeption könnte Waschbär-Populationen gezielt begrenzen

Der Waschbär ist in Deutschland längst etabliert und gilt vielerorts als problematisch. Auf EU-Ebene ist er als invasive Art gelistet, weshalb wirksame Management-Maßnahmen zum Schutz der lokalen Biodiversität ergriffen werden müssen. Forschende des Leibniz-IZW und der Universität Potsdam zeigen mit einer neuen Studie auf, wie ein stärker auf einzelne Tiere und deren Lebensräume zugeschnittenes Management aussehen könnte. Eine besondere Bedeutung spielt dabei die Kontrolle der Fortpflanzung: In Gebieten mit dauerhaft hohen Waschbärdichten könnte eine Unfruchtbarmachung einzelner Individuen langfristig dazu beitragen, das Populationswachstum zu begrenzen – ohne die Tiere zu töten.
Quelle: IDW