Neues optogenetisches Werkzeug hemmt Nerven- und Herzmuskelzellen

Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Göttingen, Berlin, Paris und Essen neue optogenetische Werkzeuge entwickelt, mit denen sich die Aktivität von Zellen durch Licht gezielt hemmen lässt. Diese könnten helfen, Krankheiten zu erforschen, bei denen das Gleichgewicht zwischen der Erregung und Hemmung gestört ist, zum Beispiel Herzrhythmusstörungen. Das Team um Dr. Brix Mücher, Dr. Ida Siveke und Prof. Dr Stefan Herlitze vom Bochumer Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie berichtet in der Zeitschrift „Science Signaling“, online veröffentlicht am 20. Oktober 2026.
Quelle: IDW