Tiefseebergbau bedroht über 60 Prozent der Weichtiere an Hydrothermalquellen

Senckenberg trägt mit der Bewertung des Aussterberisikos von 17 Arten zum Update der Roten Liste bei. Das neue Update der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur) zeigt die hohe Gefährdung einzigartiger Tiefseearten und unterstreicht die Bedeutung wissenschaftlicher Daten für internationale Entscheidungen zum Tiefseebergbau. Für das Update koordinierte die Senckenberg Ocean Species Alliance am Frankfurter Forschungsinstitut die Bewertung des Aussterberisikos von 17 bisher nicht erfassten Weichtierarten. Künftig sollen 500 weitere Bewohner von Hydrothermalquellen hinzukommen, darunter auch Tiefseewürmer und Krebstiere.
Quelle: IDW