Wasser für den ausgetrockneten Aralsee würde die Kohlendioxidemissionen drastisch senken

Rund 90 Prozent des Aralsees sind ausgetrocknet. Die freigelegten Sedimente haben seit 1960 bereits riesige Mengen an Kohlendioxid freigesetzt (748 Megatonnen). Durch Renaturierung könnte der See jedoch wieder zum Kohlenstoffspeicher werden. Dies zeigt eine Studie des Centre for Advanced Studies of Blanes (CEAB-CSIC), die in Science veröffentlicht wurde und bei der das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) beteiligt war. Eine Flutung der trockenen Sedimente würde die Freisetzung von Emissionen verhindern, die denen Spaniens für drei Jahre entsprechen, nämlich rund 605 Megatonnen, so die Berechnung des Forschungsteams.
Quelle: IDW