Hitzeexposition in Städten unterscheidet sich zwischen Bevölkerungsgruppen

Mit dem Klimawandel nimmt die Hitzevorsorge in Städten eine immer größer werdende Rolle ein. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben deutschlandweit untersucht, ob Hitzeexposition mit soziodemografischen Merkmalen wie Staatsangehörigkeit, Alter und Mietpreisen zusammenhängt. Am deutlichsten zeigt sich ein Zusammenhang mit der Nationalität: In 84,2 Prozent der untersuchten Städte war die Luft nachts dort signifikant wärmer, wo der Anteil der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit höher war. Die Daten zeigen klare räumliche Unterschiede in lokalen Temperaturen, erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf deren Ursachen.
Quelle: IDW