Mitochondriale Proteinkomplexe: Eine einzige Aminosäure kann ihre Stabilität gefährden

Ein winziger Verarbeitungsschritt hat weitreichende Folgen für die Funktion der Mitochondrien: Die Abspaltung einer einzigen Aminosäure entscheidet darüber, ob sich in diesen Kraftwerken der Zelle neue Proteine zu stabilen Komplexen zusammenlagern können. Verantwortlich dafür ist ein bestimmtes Enzym, das die mitochondrialen Proteine an ihrem Anfang präzise zuschneidet. Fehlt dieser Schritt, verlieren zahlreiche Proteinkomplexe ihre Stabilität. Das zeigt die Studie eines Forschungsteams unter Leitung von Prof. Dr. Nora Vögtle von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Pitter Huesgen von der Universität Freiburg.
Quelle: IDW