Historischer Fischereikollaps als Lehrstück für die Gegenwart

Eine neue Studie – erschien in der Fachzeitschrift Nature Sustainability unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) – zeigt, dass sich der Zusammenbruch der Fischerei im Öresund im 16. Jahrhundert nicht durch einen einfachen Bestandskollaps erklären lässt. Erst das Zusammenwirken multipler Faktoren aus Klimawandel, Übernutzung und gesellschaftlichen Veränderungen führte zum plötzlichen Ende der einst auskömmlichen Heringsfischerei in der Ostsee. Die Ergebnisse lassen sich auf die heutige Firschereipolitk übertragen.
Quelle: IDW