UN-Biodiversitätsgipfel: „Aus Wissen muss Wirkung werden“

Die Erwartungen an die Weltbiodiversitätskonferenz COP17 in Jerewan sind hoch. Vom 19. bis 30. Oktober beraten die Vertragsstaaten der UN-Biodiversitätskonvention über die Umsetzung des 2022 beschlossenen Kunming-Montreal-Weltnaturabkommens. Die bisherige Bilanz ist ernüchternd: Keines der 23 globalen Ziele dürfte bis 2030 erreicht werden. Für ISOE-Forscherin Marion Mehring zeigt sich darin ein grundlegendes Problem der internationalen Biodiversitätspolitik: Es mangelt nicht an Wissen und politischen Vereinbarungen. Die entscheidende Herausforderung ist, dass daraus wirksames Handeln entsteht – und die Bedingungen für einen besseren Schutz der biologischen Vielfalt geschaffen werden.
Quelle: IDW