Die ökologischen Folgen von Lichtverschmutzung: Eine Begrenzung der Lichtemission und „dunkle Korridore“ würden helfen

Lichtverschmutzung ist eine der am stärksten voranschreitenden und am wenigsten regulierten Umweltveränderungen weltweit. Sie stört biologische Prozesse auf allen Ebenen – von Genen bis hin zu ganzen Ökosystemen – und trägt zum globalen Verlust der Biodiversität bei. Ein aktueller Übersichtsartikel, an dem das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) beteiligt war, thematisiert die ökologischen Folgen von künstlicher Nachtbeleuchtung. Auf Grundlage einer umfassenden Bewertung der Auswirkungen auf Lebewesen an Land und im Wasser identifizieren die Autor*innen Prioritäten für Forschung und Management. Der Artikel ist in „Nature Reviews Biodiversity“ erschienen.
Quelle: IDW