Zwei Gene, zwei Ernten – wie Gerste für den Doppelanbau fit wird

Gatersleben / Peking, 05.11.2026. Ein internationales Forschungsteam, an dem das IPK Leibniz-Institut beteiligt war, hat gezeigt, dass die Kombination zweier Genvarianten den Doppelanbau von Getreide erleichtert. Die Kombination ermöglicht eine frühere Reife der Gerste, ohne den Kornertrag unter den untersuchten Anbaubedingungen zu beeinträchtigen. Mithilfe präziser Genomeditierung konnte das Team die Wirkung einer entscheidenden genetischen Veränderung auch in Weizen bestätigen. Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten, die Entwicklung von Getreide gezielter an Anbauzeiten und Umweltbedingungen anzupassen. Die Ergebnisse wurden im Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlicht.
Quelle: IDW