Riesenfischsaurier aus Nordbayern schwamm verletzt durchs Jurameer

Ein Fossilfund aus Mistelgau in Nordbayern zeigt: Offenbar haben die letzten Vertreter der riesigen Fischsaurier der Gattung Temnodontosaurus im südwestdeutschen Meeresbecken länger existiert als bisher angenommen. Das Meeresreptil aus der frühen Jurazeit ist außergewöhnlich gut erhalten. SNSB-Forschende fanden neben Verletzungen am Skelett des Meeresräubers auch Magensteine im Bauchraum des Tiers – ein Phänomen, das man in der Regel von Vögeln, Dinosauriern oder Krokodilen kennt. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlichen die Forschenden in der paläontologischen Fachzeitschrift Zitteliana.
Quelle: IDW