Biobasierte Spintronik: Nachhaltige Magnetfeldsensoren aus dem Drucker

Magnetfeldsensoren stecken in Autos, Smartphones oder Sicherheitssystemen. Doch viele dieser Bauteile bestehen aus für Gesundheit und Umwelt problematischen Materialien und werden aufwendig produziert. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) stellt nun in der Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-026-71077-9) eine nachhaltige Alternative vor: gedruckte Sensoren aus Eisen, Eisenoxid und biobasierten Materialien wie Zellulose oder Stärke. Sie messen Magnetfelder zuverlässig, lassen sich ressourcenschonend herstellen und sollen nach ihrem Einsatz kontrolliert abgebaut oder recycelt werden können.
Quelle: IDW