Lichtschalter macht Krebs verwundbar

Manche Krebszellen entziehen sich Medikamenten, indem sie mithilfe von Rezeptoren eines Stresshormons in einen schlafähnlichen Zustand wechseln. Forschende haben eine Methode entwickelt, wie sie diese Rezeptoren ausschalten und damit den Schutzmechanismus der Zellen umgehen können. Dafür haben sie einen Schalter gebaut, der in der Umgebung des Tumors durch Licht ein- und ausgeschaltet werden kann und die Rezeptoren für die Entsorgung kennzeichnet. Das System funktioniert im Labor bei Lungenkrebs und könnte künftig auch bei Brust- oder Prostatakrebs zum Einsatz kommen
Quelle: IDW