So geht gerechter Klimaschutz: Der Befund für 88 Länder mit 5 Milliarden Menschen

Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) beleuchtet jetzt erstmals für einen Großteil der Welt die CO₂-Intensität des Konsums privater Haushalte – und damit die Verteilungswirkung von Klimapolitik, die ja CO₂ verteuert. Die größten Unterschiede gibt es nicht zwischen Arm und Reich, sondern innerhalb der Einkommensgruppen: Entscheidend sind etwa Autobesitz, Wohnort und Energienutzung. Die Studie gibt Orientierung, um den Kampf gegen die Erderhitzung sozial auszubalancieren. Sie ist publiziert im Journal of Environmental Economics and Management (JEEM). Dazu gibt es einen interaktiven CO₂-Preis-Rechner im Internet.
Quelle: IDW