Spuren der Industrie im Wasserturm Asiens

Das Tibetische Plateau wird oft als „Wasserturm Asiens“ bezeichnet. Es speichert und reguliert Wasser und versorgt damit fast zwei Milliarden Menschen mit Süßwasser. Seine zahlreichen Seen reagieren empfindlich auf den Klimawandel und bewahren langfristige Umweltinformationen in ihren Sedimenten. Die Studie eines internationalen Forschungsteams unter Leitung der TU Braunschweig zeigt jetzt, dass Treibhausgasemissionen und industrielle Luftverschmutzung das sensible Ökosystem der Seen im vergangenen Jahrtausend stark verändert haben. Die Forschenden haben dazu unter anderem Sedimente aus dem Nam Co-See untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt in „Nature Communications“ veröffentlicht.
Quelle: IDW