Neue Lösungen für das PFAS-Problem: HZDR-Forschungsteam entwickelt Methoden zum Abbau von Ewigkeitschemikalien

Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben zwei neue Verfahren entwickelt, um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) – chemisch äußerst widerstandsfähige Industriechemikalien – in ihre Bestandteile zu zerlegen. Sie nutzen dafür hydrodynamische Kavitation sowie kaltes atmosphärisches Plasma in Kombination mit Gasdispersion. Expert*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) unterstützten die Arbeiten mit Analysen, die den Abbau der PFAS und die Freisetzung von Fluorid nachwiesen. Werden die Verfahren bis zur Marktreife weiterentwickelt, könnten sie künftig in der Industrie eingesetzt werden und den Eintrag von PFAS in Gewässer deutlich verringern.
Quelle: IDW