Trauma wirkt sich je nach Geschlecht unterschiedlich auf das Gehirn aus

• Belastungen früh im Leben erhöhen das Risiko, psychische Erkrankungen wie Depression und Angststörungen zu entwickeln. Prävalenz, Symptomatik und Behandlungserfolge dieser Erkrankungen unterscheiden sich bei Männern und Frauen erheblich.
• Mit einem translationalen Mausmodell konnten Forschende zeigen, dass frühe Belastung bei beiden Geschlechtern zu sozialer Unterordnung führte – Auswirkungen auf Verhalten, Belohnungsempfindlichkeit und Impulsivität unterschieden sich jedoch nach Geschlecht.
• Früher Stress prägte das Gehirn von männlichen und weiblichen Mäusen unterschiedlich – dies stellt die bisherige, auf Männer ausgerichtete Sichtweise auf die Stresspsychopathologie in Frage.
Quelle: IDW