Gene folgen präzisen Schaltregeln

Im Zellkern müssen Gene präzise an- und ausgeschaltet werden, um biologische Prozesse zu steuern. Erste Modelle zur Genregulierung haben Wissenschafter:innen bereits in den 1960er-Jahren entworfen. Doch moderne Forschung findet immer wieder neue Ebenen, auf denen Zellen diese Prozesse kontrollieren. Eine neue Studie mit Beteiligung des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), des Institut Pasteur und der Princeton University, veröffentlicht in PNAS, legt nun nahe: Gene folgen einem konstanten optimalen Schaltprinzip – zufällig im einzelnen Moment, aber präzise im statistischen Durchschnitt.
Quelle: IDW