Tempokontrolle bei der mitochondrialen Proteinproduktion entdeckt

Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Max-Planck-Instituts (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften haben aufgeklärt, wie die Herstellung bestimmter Proteine und ihr Einbau in die innere Membran der Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zelle“, koordiniert werden. Dieser Prozess, der die Energieproduktion in lebenden Zellen sichert, kann bei Fehlfunktionen schwere Erkrankungen beim Menschen verursachen. Der neue Regulationsmechanismus gibt ein besseres Verständnis für die Ursachen von neuromuskulären Erkrankungen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Nature Structural & Molecular Biology“ erschienen.
Quelle: IDW