Quantensensoren aus Proteinen lassen sich gezielt mit Radiowellen beeinflussen

• Proteine agieren als optische Magnetfeldsensoren
• Natürliche Quantensensoren künftig direkt in Zellen einsetzbar
• Möglicher Magnetfeldsensor von Vögeln genutzt

Bedeutender Fortschritt in der biologischen Quantensensorik: Ein Forschungsteam, geleitet von der Technischen Universität München (TUM), hat ein neues Wirkprinzip entdeckt und getestet, bei dem sich Proteine mit Radiowellen steuern lassen. Dabei beeinflussen sie einen empfindlichen Quantenzustand namens Spin und machen ihn über Licht sichtbar. In Zukunft könnten solche Erkenntnisse helfen, biochemische Prozesse in Zellen einfach von außen mit Radiowellen zu detektieren und sogar zu lenken.
Quelle: IDW