Bakterien überführen Uran in stabile chemische Verbindung: Reduzierung des Gefährdungspotentials für Mensch und Umwelt

Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) konnten in Kooperation mit der Wismut GmbH sowie spanischen Wissenschaftler*innen von der Universität Granada erstmals zeigen, dass Bakterien in der Lage sind, in Wasser gelöstes Uran in eine stabile chemische Verbindung zu überführen, wenn ihnen als Nahrungsquelle Glycerin zur Verfügung steht. Dabei nimmt Uran einen chemischen Zustand an, der bislang nur als kurzzeitiger Übergangszustand bekannt war. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-026-72560-z) veröffentlicht. Sie sind interessant für weitere Untersuchungen zur Nutzung von Bakterien für Umweltsanierungsmaßnahmen.
Quelle: IDW