Vom Gewebeschnitt zum 3D-Bild

Histologische Gewebeschnitte gehören zum medizinischen Alltag. Mit Hilfe von Farbstoffen machen sie Gewebestrukturen und krankhafte Veränderungen sichtbar. Allerdings erfordert das Verfahren aufwendige Arbeitsschritte und lässt nur zweidimensionale Einblicke in das Gewebe zu. Ein internationales Team mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Hereon hat nun eine zerstörungsfreie Methode entwickelt, die Farbstoffe mit 3D-Röntgenbildgebung verbindet. Mit einem neuen Algorithmus lassen sich Gewebe und Farbstoff getrennt in 3D darstellen und quantitativ erfassen – was neue Möglichkeiten für Forschung und Medizin verspricht. Die Arbeitsgruppe stellt ihre Studie im Fachmagazin Advanced Science vor.
Quelle: IDW