Meeresverschmutzung stört die zelluläre Energieproduktion von Seevögeln

• Quecksilber führt zu einer ineffizienten Energieverwertung in den Zellen von Sepiasturmtauchern. Bestimmte per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) können Schutzreaktionen auf Zellstress verhindern.
• Ältere und männliche Vögel weisen aufgrund der Ernährung und lebenslanger Anreicherung im Blut einen höheren Quecksilbergehalt auf. Bei PFAS zeigt sich dieser Zusammenhang nicht, was auf unterschiedliche Kontaminationswege hindeutet.
• Forschende befürchten, dass sich die zellulären Effekte mit anderen Bedrohungen (z.B. globale Erwärmung und Überfischung) verstärken könnten. Dies wirft Fragen zu den langfristigen Auswirkungen auf die Fortpflanzung und das Überleben der Vögel auf.
Quelle: IDW