Lichtverschmutzung verändert Nahrungsnetze an Flussufern

Künstliches Licht in der Nacht verändert nicht nur das Landschaftsbild, es greift auch tief in natürliche Ökosysteme ein. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zeigt, dass Lichtverschmutzung den Energie- und Nährstoffaustausch zwischen Gewässern und angrenzenden Uferlebensräumen erheblich beeinflussen kann – stärker als nicht-heimische Arten. Die Beleuchtung an Flussufern oder Bächen kann somit weitreichende ökologische Folgen haben. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Functional Ecology“ veröffentlicht.
Quelle: IDW